____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Hard
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Hard (auch Hard am Bodensee) ist eine Marktgemeinde im Ăśsterreichischen Bundesland Vorarlberg. Mit 13.639 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) ist sie nach der Landeshauptstadt Bregenz die zweitgrĂśĂte Gemeinde im Bezirk Bregenz.
Contents
⢠Geografie
⢠Nachbargemeinden
⢠Geschichte
⢠Kultur
⢠Mineralquelle
⢠Bildung
⢠Politik
⢠Bßrgermeister
⢠Wappen
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geografie
Die Marktgemeinde liegt am SĂźdufer des Bodensees, eingebettet zwischen der Bregenzer Ach und der weiter westlich liegenden MĂźndung des Neuen Rheins in den Bodensee, und gehĂśrt zum Verwaltungsbezirk Bregenz im westlichsten Ăśsterreichischen Bundesland Vorarlberg.
Die Europaschutzgebiete Mehrerauer Seeufer â MĂźndung der Bregenzerach und Rheindelta liegen teilweise auf Harder Gebiet.
Gemeindegliederung
Nachbargemeinden
Geschichte
Um 700 n. Chr. kam es zur ersten Ansiedlung von Alemannen im Gebiet der heutigen Mittelweiherburg. Um 1200 wurden Waldungen in der Nähe des Bodensees gerodet. Das neue Dorf erhielt den Namen Hard (althochdeutsch: Wald). 1249 wurde Hard zum ersten Mal in einem Schutzbrief von Papst Innozenz IV. an das Kloster Mehrerau erwähnt.
Markgräfin Elisabeth (geb. Montfort) verkaufte die halbe Grafschaft Montfort-Bregenz an den Habsburger Erzherzog Siegmund. Hard gelangte dadurch 1451 zu Ăsterreich. In der Schlacht bei Hard im Jahre 1499 besiegten die Eidgenossen die Ritter des Schwäbischen Bundes.
1620 wurde die erste Dorfschule erwähnt, 1646 wurde Hard eine selbständige Pfarrei.
1794 erĂśffnete die erste Textilmanufaktur, gegrĂźndet von dem Elsässer Samuel Vogel, ihre Pforten, die zugleich das Zeitalter der Industrialisierung einleitete. 1825 kaufte das Unternehmen ÂŤJenny & SchindlerÂť die stillgelegte Druckerei. Dessen fĂźhrende KĂśpfe stammten aus dem Schweizer Kanton Glarus (darunter Samuel und Friedrich Wilhelm Schindler sowie Melchior Jenny) und gehĂśrten zu den MitbegrĂźndern der ersten evangelischen Gemeinde in Vorarlberg. Sie richteten eine TĂźrkischrotfärberei und eine Druckerei ein und expandierten das Unternehmen mit Standorten in Hard und Kennelbach zu einem der grĂśĂten der Vorarlberger Textilindustrie.
1806 kam es durch die bayerische Regierung zur AuflÜsung des Gerichts Hofsteig. Damit wurde Hard erstmals selbständige Gemeinde. Nach einer Aufzeichnung des Landammann Schneider aus dem Jahr 1808 hatte Hard 880 Einwohner, 176 Häuser und 221 Kßhe.cite-ref-1[1] 1905 erhob Kaiser Franz Joseph I. Hard zur Marktgemeinde und verlieh ihr ein Gemeindewappen.
BevĂślkerungsentwicklung
Die Zunahme der BevĂślkerung von 1991 bis 2001 beruht vor allem auf einer positiven Geburtenbilanz (+531), aber auch auf einer positiven Wanderungsbilanz (+193). Im folgenden Jahrzehnt ging die Geburtenbilanz etwas zurĂźck (+435), dafĂźr stieg die Wanderungsbilanz stark an (+713).cite-ref-2[2]
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
Siehe auch:
Liste der denkmalgeschĂźtzten Objekte in Hard
⢠Die Pfarrkirche St. Sebastian liegt an der UferstraĂe, nahe am See. Ein Vorgängerbau der heutigen Kirche wurde 1684 durch Balthasar Broll im Renaissancestil mit barocker Einrichtung erbaut. Der heutige neuromanische basilikale Bau wurde ab 1862 nach Plänen von Leonhard v. Clarini errichtet und 1876 geweiht.
⢠Die Kirche St. Martin liegt an der MĂźhlestraĂe und wurde 1974â1976 erbaut.
⢠SchleienlĂścher â ein Naturschutzgebiet bei Hard im Rheindelta, zwischen der Dornbirner Ach und dem Neuen Rhein mit Buchten, TĂźmpeln und alten Seitenarmen der FlĂźsse.cite-ref-3[3] Wegen des häufigen Vorkommens der Schleie wurden solche Lebensräume auch als âSchleienlĂścherâ bezeichnet.cite-ref-4[4]
⢠Technikdenkmal Hohentwiel, seit 1990 â siehe Verkehr
⢠Textildruckmuseum Mittelweiherburg: 1794 wurde in der ehemaligen Wasserburg eine Textildruckerei eingerichtet, damals war es eine der wichtigsten Textildruckfabriken in ganz Ăsterreich. Heute dient das Gebäude nur noch als interessantes Museum, das auch mit FĂźhrungen besichtigt werden kann.
⢠Villa Jenny: Villa der ehemaligen Besitzer des heutigen Textildruckmuseums Melchior und Samuel Jenny, kann heute u. a. auch als Kunstmuseum besichtigt werden.
⢠Der Wasserturm Hard-FuĂach wurde 1900 erbaut, 1902 wurde das FuĂacher Wassersystem zusätzlich angeschlossen.
⢠Das Rathaus ist ein groĂer, von oben gesehen linsenfĂśrmiger Bau von 1996 (Architekten Klas & Lässer).
⢠Das Rheintalhaus an der LandstraĂe 8 ist ein Blockbau aus dem 17. Jahrhundert. Die Gesimse sind profiliert, die Flugsparrendreiecke mit 1671 datiert.
Ortsbildgestaltung
Im Rahmen des europäischen Wettbewerbs âEntente Florale Europeâ wurde Hard 1996 mit einer Goldmedaille in der Kategorie Dorf ausgezeichnet.cite-ref-5[5]
Kultur
⢠Bibliothek
⢠Harder Literaturpreis (wird seit 1983 alle drei Jahre vergeben)
⢠Textildruckmuseum Mittelweiherburg
⢠Kulturwerkstatt Kammgarn
Auf dem Gelände der frĂźheren Vorarlberger Kammgarnspinnerei in der SpinnereistraĂe liegt ein Ensemble aus Fabrikgebäude und Arbeiterwohnhäusern. Im Fabriksgebäude befindet sich die Ăźberregional bekannte âKulturwerkstatt Kammgarnâ. Neben dem Betrieb mit Veranstaltungen Ăźber das gesamte Jahr findet im Spätsommer jeweils das Kleinkunstfestival FOEN-X statt. Das Spinnereigebäude ist ein Bau mit eingeschoĂiger Eisenkonstruktion im Spinnereisaal und einer repräsentativen langgestreckten Front, es wurde 1896 erbaut und 1909 durch Josef SchĂśch erweitert. Die Wohnhäuser wurden in zwei Zeilen 1910/11 sowie 1924/25 erbaut.
Wirtschaft und Infrastruktur
Am Ort gab es im Jahr 2003 252 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 3.541 Beschäftigten und 213 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 5274. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist auch der Fremdenverkehr.
Bedeutende Industriebetriebe
⢠ALPLA Gruppe
⢠MAWERA Holzfeuerungsanlagen
⢠Faigle Kunststofftechnik
⢠KĂźnz GmbH â Containerkrane, Spezialkrane und Stahlwasserbaucite-ref-6[6]
⢠Simplon GmbH â Fahrradhersteller
Verkehr und Seehafen
Hard liegt an der Bahnstrecke St. MargrethenâLauterach und an der Schweizer StraĂe (L 202), die eine verkehrstechnisch wichtige Verbindung von Bregenz in die Schweiz darstellt.
In Hard fĂźhrt die letzte BrĂźcke Ăźber den Alpenrhein vor seiner MĂźndung in den Bodensee.
Am Ort gibt es einen Seehafen. Dort liegt auch das inzwischen Üsterreichische Dampfschiff und Technikdenkmal Hohentwiel, der letzte aktive Schaufelraddampfer auf dem Bodensee. Sie war ursprßnglich die ehemalige Staatsyacht des letzten KÜnigs von Wßrttemberg Wilhelm II. mit dem Heimathafen Friedrichshafen. Die Hohentwiel ist nach ihrer Renovierung das einzige noch betriebene Dampfschiff (Dieselkessel) und zugleich das älteste, immer noch verkehrende Passagierschiff auf dem Bodensee. Sie verkehrt im Charterbetrieb.
In Hard bildet der Rhein nahe seiner Mßndung im Bodensee immer wieder Sandbänke aus, die Segelboote mit Kiel auf Grund auflaufen und kippen lassen kÜnnen. Eine Warnboje wurde daher gesetzt.cite-ref-7[7]
Mineralquelle
Eine aus der Bregenzer Ache und dem Rheindelta entstammende schwefelhaltige Talquelle mit einem Gehalt von > 10 mg Eisen pro Liter Wasser wurde frĂźher mit Moorzusätzen versehen und als Heilquelle angesehen. Das dazugehĂśrige Bad ist heute aufgelassen, die Quelle wird nicht mehr gewerblich genutzt.cite-ref-8[8] Nachweisbar ist die Nutzung der Quelle seit 1684, als der Bademeister Hans Ălz die BadehĂźtte samt Badekessel und Zubern etc. an Hans Georg ArbagauĂ aus GraubĂźnden um 815 Gulden verkaufte. Bis zum Ende der 1970er Jahre bestand der Badebetrieb in Bad Hard.cite-ref-9[9]
Soziale Einrichtungen
⢠Kindergärten (Falkenweg, Hofsteig, See, WallstraĂe)
⢠Seniorenhaus Hard
⢠Krankenpflegeverein
⢠Sozialsprengel
⢠Rotes Kreuz Hard
Bildung
⢠Volksschule Mittelweiherburg (mit Montessori Klassen)
⢠Mittelschule Mittelweiherburg (mit bildnerisch-kreativem Schwerpunkt)
⢠Schule am See (gemeinsam gefßhrte Volks- und Mittelschule mit Schwerpunkten Informatik sowie Sport und Bewegung)
⢠Musikschule Hard
Sport und Freizeit
Der bekannteste Sportverein ist der Alpla HC Hard, der in der Handball Liga Austria (HLA) spielt und in den Jahren 2003, 2012, 2013, 2014, 2015 und 2017 Meister wurde.
In Hard bieten sich das ganze Jahr viele MĂśglichkeiten Sport zu betreiben. So beispielsweise ein Eislaufplatz, EisstockschĂźtzenplatz (auch auf Beton), FKK-Strand, Kegelbahn (mit acht Bahnen auch fĂźr internationale Turniere tauglich), Minigolfplatz, SchĂźtzenheim (Union SchĂźtzengilde Hard), Seesportanlage, Segel- und Motorbootschule Hard, Skaterplatz (GrĂśĂter in Vorarlberg), Sporthalle am See (die Heimhalle des HC Hard), Strandbad (von der Fläche her das grĂśĂte am Bodensee), Tennisplätze, Waldstadion (Heimstadion des FC Hard).
Nach einjähriger Planungsphase wurde im März 2023 vom Gemeinderat der nÜtige Neubau des Strandbads Hard bis Juni 2024 beschlossen.cite-ref-10[10]
Politik
Gemeindevertretung
Gemeindevertretungswahl
2025
%
40
30
20
10
0
38,1
23,1
18,1
14,0
3,7
3,2
Zukunft
(ĂVP)
Mitanand
(SPĂ)
GRĂNE
FPĂ
NEOS
JA
fĂźr Hard
Gewinne/Verluste
im Vergleich zu
2020
%p
8
6
4
2
0
â2
â4
â6
+7,93
â4,89
â5,46
+7,85
+3,7
+3,2
Zukunft
(ĂVP)
Mitanand
(SPĂ)
GRĂNE
FPĂ
NEOS
JA
fĂźr Hard
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
In Vorarlberg wählen die Bßrger alle fßnf Jahre die Mitglieder der Gemeindevertretung durch Ankreuzen eines Listen-Wahlvorschlages bzw. durch Mehrheitswahl wenn kein Listenvorschlag vorliegt.cite-ref-gwg-11-0[11] Weiters den Bßrgermeister durch Ankreuzen eines Wahlvorschlages.
Die Gemeindevertretung wählt in der konstituierenden Sitzung aus ihrer Mitte â sofern keine Wahl durch die BĂźrger zustande kam â gemäà § 61 GGcite-ref-gg-12-0[12] einen BĂźrgermeister und dann einen mindestens dreikĂśpfigen Gemeindevorstand. Die Zahl dieser âGemeinderäteâ darf aber gemäà § 55 GGcite-ref-gg-12-1[12] den vierten Teil der Zahl der Gemeindevertreter nicht Ăźbersteigen. Der BĂźrgermeister fĂźhrt den Vorsitz bei den generell Ăśffentlichen Sitzungen der Gemeindevertretung, in denen kommunale Belange besprochen und BeschlĂźsse gefasst werden. Beobachter haben kein Mitspracherecht und kein Stimmrecht. Die Gemeindevertretung kann nach Bedarf AusschĂźsse bestellen. Sitzungen des Gemeindevorstandes und der AusschĂźsse sind nicht Ăśffentlich.
Sitzverteilung nach den Wahlen
⢠Gemeindevertretungswahlen 1985: ĂVP 21, SPĂ 7, FPĂ 2.cite-ref-vbggrw1985-hard-13-0[13]
⢠Gemeindevertretungswahlen 1990: ĂVP 17, SPĂ 6, Harder Liste 4, FPĂ 3.cite-ref-vbggrw1990-hard-14-0[14]
⢠Gemeindevertretungswahlen 1995: ĂVP 19, SPĂ 4, FPĂ 3, Harder Liste 3, LIF 1.cite-ref-vbggrw1995-hard-15-0[15]
⢠Gemeindevertretungswahlen 2000: ĂVP 17, Harder Liste 5, SPĂ 4, FPĂ 4.cite-ref-vbggrw2000-hard-16-0[16]
⢠Gemeindevertretungswahlen 2005: ĂVP 13, Harder Liste 7, SPĂ 6, GrĂźnes Hard 4, FPĂ 3.cite-ref-vbggrw2005-hard-17-0[17]
⢠Gemeindevertretungswahlen 2010: ĂVP 18, Harder Liste 6, GrĂźnes Hard 3, FPĂ 3, SPĂ 3.cite-ref-vbggrw2010-hard-18-0[18]
⢠Gemeindevertretungswahlen 2015: ĂVP 17, GrĂźnes Hard 6, Harder Liste 5, FPĂ 3, SPĂ 2.cite-ref-vbggrw2015-hard-19-0[19]
⢠Gemeindevertretungswahlen 2020: ĂVP 11, Mitnand fĂźr Hard 10, GrĂźnes Hard 8, Harder Liste 2, FPĂ 2.cite-ref-vbggrw2020-hard-20-0[20]
⢠Gemeindevertretungswahlen 2025: Zukunft Hard 13, Mitnand fßr Hard 8, Grßnes Hard 6, FPà 4, NEOS 1, Ja fßr Hard 1.cite-ref-vbggrw2025-hard-21-0[21]cite-ref-22[22]
BĂźrgermeister
BĂźrgermeister seit der Erhebung zur Marktgemeinde
⢠1900â1906 Franz Jussel
⢠1906â1936 Johann Mager
⢠1936â1938 Franz Josef Birnbaumer
⢠1938â1945 Rudolf Gunz
⢠1945â1947 Franz Josef Birnbaumercite-ref-bgmchronik-23-0[23]
⢠1947â1950 Adolf KĂślblcite-ref-bgmchronik-23-1[23]
⢠1950â1954 Josef Blenkcite-ref-bgmchronik-23-2[23]
⢠1954â1970 Anton Gorbachcite-ref-bgmchronik-23-3[23]
⢠1970â1998 Gerhard KĂśhlmeier (ĂVP)cite-ref-bgmchronik-23-4[23]
⢠1998â2010 Hugo Rogginercite-ref-bgmchronik-23-5[23]
⢠2010â2019 Harald KĂśhlmeier (ĂVP)cite-ref-24[24] Anmerkung 1
⢠2019â2020 Eva-Maria Mair (ĂVP) Anmerkung 1
⢠seit September 2020 Martin Staudinger (SPĂ)cite-ref-25[25]
Anmerkung 1 Am 6. Dezember 2019 erklärte Bßrgermeister Harald KÜhlmeier, Sohn des frßheren Bßrgermeisters Gerhard KÜhlmeier, seinen sofortigen Rßcktritt von allen politischen Funktionen.cite-ref-26[26] Seine Nachfolge trat am 19. Dezember 2019 die bisherige Vizebßrgermeisterin Eva-Maria Mair an.cite-ref-27[27]
Städtepartnerschaften
Hard unterhält folgende Gemeindepartnerschaften:cite-ref-28[28]
⢠Italien Bagnoli di Sopra, Italien, seit 1986
⢠Schweiz Balgach, Schweiz, seit 1995
Wappen
Anlässlich der Markterhebung 1905 wurde Hard ein Wappen verliehen.
Die zentralen Motive des Wappens, das Segelschiff mit der dreilatzigen Montfortfahne (Emblem der Pfalzgrafen von Tßbingen) am Mast sowie die beiden Bäume verweisen auf die einstige Bedeutung von Fischfang und Holzgewerbe fßr den Ort.cite-ref-29[29]
In der kaiserlichen Verleihungsurkunde wurde der Schild beschrieben:
âEin goldener, durch eine eingebogene blaue Spitze geteilter Schild. In den beiden goldenen Feldungen wächst aus grĂźnem Rasenboden je ein natĂźrlicher verzapfter Tannenbaum empor. Die Spitze erfĂźllt im SchildfuĂe ein natĂźrlich gewelltes Gewässer, auf welchem ein Schiff, wie solche unter dem Namen Lädi auf dem Bodensee gebräuchlich sind, in einer natĂźrlichen Form und Farbe schwimmt. Sein Mast trägt ein weiĂes, von einem blauen Streifen pfahlweise durchzogenes viereckiges Segel, Ăźber welchem eine Flagge flattert, die in silberfarbenem Felde ein rothes goldbefranztes Kirchenbanner zeigt. Das Steuer ist an der linken Seite des rĂźckwärtigen Schiffsende angebracht. Den Schild umgibt eine ornamentale bronzefarbene Randeinfassung.â
â
Hauptartikel
:
Liste der Wappen mit dem Emblem der Pfalzgrafen von TĂźbingen
PersĂśnlichkeiten
⢠Benedikt Bilgeri (1906â1993), Gymnasiallehrer und Historiker
⢠Emil Bonetti (1922â2007), katholischer Kaplan und Leiter mehrerer Sozialprojekte sowie Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
⢠Otto Burtscher (1910â1991), GeschäftsfĂźhrer der Gewerbesektion der Handelskammer und Vorarlberger Rotkreuzpräsident
⢠Manfred DĂśrler (1941â2004), Landtagspräsident, ĂAAB-Obmann, VOGEWOSI, IFS
⢠Lorenz DĂźr (1885â1936), Priester und Politiker (CS)
⢠Ernst Fehr (* 1956), Ăkonom
⢠Johannes Fend (* â1996), Musiker
⢠Sonja Gigler (* 2001), Freestyle-Skierin, Juniorenweltmeisterin im Ski Cross
⢠Elena Herburger (* 1966), Universitätsprofessorin fßr Linguistik an der Georgetown University in Washington
⢠Hermann Hermann (1870â1933), Politiker (SdP)
⢠Samuel Jenny (1837â1901), Unternehmer und Altertumsforscher
⢠Anton Jussel (1816â1878), Landeshauptmann Vorarlbergs (1873â1878)
⢠Dennis Kloser (* 1991), FuĂballspieler
⢠Gerhard KĂśhlmeier (1938â2006), langjähriger BĂźrgermeister
⢠Michael KÜhlmeier (* 1949), Schriftsteller
⢠Walter KÜlbl (* 1948), Bildhauer und Architekt
⢠Hugo Lunardon (1893â1940), von den Nationalsozialisten ermordeter Gendarmeriepostenkommandant von Dornbirn
⢠Gerald Matt (* 1958), Direktor und Kurator der Kunsthalle Wien
⢠Anna Mayr (1922â1966), Diplom-Krankenschwester, Politikerin, Abgeordnete zum Vorarlberger Landtag
⢠Georg Meusburger (* 1938), Ehrenbßrger von Hard, Pfarrer bis 2013
⢠Othmar Motter (1927â2010), Graphiker
⢠Karl Pesta (1871â1945), Politiker, Bundesverkehrsminister (1920â1921)
⢠Samuel Schindler (1762â1830), Textilfabrikant
⢠Gerhard Schwarz (* 1951), Üsterreichisch-schweizerischer Journalist
⢠Eugen Stadelmann (1919â1998), Lehrer, Schuldirektor und Heimatdichter
⢠Martin Staudinger (* 1979), Politiker (SPĂ)
⢠Matthias Sutter (* 1968), Volkswirt
⢠JĂźrgen Weiss (* 1947), Politiker (ĂVP)
⢠Adalbert Welte (1902â1969), Schriftsteller
Literatur
⢠Reinhard Mittersteiner: Die Tßchlebarone. Herausgeber Marktgemeinde Hard, Hard 1999, ISBN 3-9501103-0-5.
⢠GĂźnter Schmitt: SchlĂśsser und Burgen am Bodensee. Band II, Biberacher Verlagsdruckerei, 2001, ISBN 3-933614-09-0, S. 344â355.
⢠Alois Niederstätter: Geschichte Vorarlbergs. Band 2: Vorarlberg 1523 bis 1861. Wagner, Innsbruck 2015, ISBN 978-3-7030-0864-1.
Weblinks
Commons
: Hard
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠80215 â Hard. Gemeindedaten der Statistik Austria
⢠hard.at Website der Marktgemeinde
Einzelnachweise
cite-note-11. â Emil Gmeiner in Heimat Schwarzach. Schwarzach 1990, Eigenverlag der Gemeinde Schwarzach, S. 83.
cite-note-22. â Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Hard, BevĂślkerungsentwicklung. Abgerufen am 26. März 2019.
cite-note-33. â Naturschutzgebiet Rheindelta rheindelta.com
cite-note-44. â Maria Aschauer, Markus Grabher, Ingrid Loacker: Geschichte des Naturschutzes in Vorarlberg â Eine Betrachtung aus Ăśkologischer Sicht umg.at, Bericht im Auftrag des Vorarlberger Naturschutzrats, 2007, S. 89.
cite-note-55. â BlumenbĂźro Ăsterreich
cite-note-66. â Karin Seyringer: Neuer Riesen-Kran im Linzer Hafen 31. August 2020, abgerufen am 22. August 2022.
cite-note-77. â Sandbank wird Skippern zum Verhängnis, orf.at, 25. August 2015, abgerufen am 25. August 2015.
cite-note-88. â Josef ZĂśtl, Johann Goldbrunner: Die Mineral- und Heilwässer Ăsterreichs: Geologische Grundlagen und Spurenelemente. Springer Verlag, Wien 1993, ISBN 978-3-7091-7371-8, S. 116 (Google Books).
cite-note-99. â Christoph Vallaster: Kleines Vorarlberger Heilbäderbuch. Buch Spezial Verlag, Dornbirn 1984, ISBN 3-900496-03-3.
cite-note-1010. â Beschluss fĂźr neues Harder Strandbad orf.at, 24. März 2023, abgerufen am 24. März 2023.
cite-note-gwg-1111. â Gemeindewahlgesetz GWG. §§ 59â63 Wahlen in die Gemeindevertretung in Ermangelung von Wahlvorschlägen. Vorarlberger Landtag, abgerufen im Jahr 2025 (Der Wähler trägt bis zu doppelt so viele Namen, als Gemeindevertreter zu wählen sind, in die Stimmliste ein.).
cite-note-gg-1212. â Gemeindegesetz GG. 2. Abschnitt Gemeindevertretung (ab § 33), 3. Abschnitt Gemeindevorstand (ab § 54), 4. Abschnitt BĂźrgermeister (ab § 61). Vorarlberger Landtag, abgerufen im Jahr 2025.
cite-note-vbggrw1985-hard-1313. â Wahlergebnis Gemeindevertretungs- und BĂźrgermeisterwahlen 1985 in Hard. Land Vorarlberg, 21. April 1985, abgerufen im Mai 2025.
cite-note-vbggrw1990-hard-1414. â Wahlergebnis Gemeindevertretungs- und BĂźrgermeisterwahlen 1990 in Hard. Land Vorarlberg, 1. April 1990, abgerufen im Mai 2025.
cite-note-vbggrw1995-hard-1515. â Wahlergebnis Gemeindevertretungs- und BĂźrgermeisterwahlen 1995 in Hard. Land Vorarlberg, 2. April 1995, abgerufen im Mai 2025.
cite-note-vbggrw2000-hard-1616. â Wahlergebnis Gemeindevertretungs- und BĂźrgermeisterwahlen 2000 in Hard. Land Vorarlberg, 2. April 2000, abgerufen im Mai 2025.
cite-note-vbggrw2005-hard-1717. â Wahlergebnis Gemeindevertretungs- und BĂźrgermeisterwahlen 2005 in Hard. Land Vorarlberg, 10. April 2005, abgerufen im Mai 2025.
cite-note-vbggrw2010-hard-1818. â Wahlergebnis Gemeindevertretungs- und BĂźrgermeisterwahlen 2010 in Hard. Land Vorarlberg, 14. März 2010, abgerufen im Mai 2025.
cite-note-vbggrw2015-hard-1919. â Wahlergebnis Gemeindevertretungs- und BĂźrgermeisterwahlen 2015 in Hard. Land Vorarlberg, 15. März 2015, abgerufen im Mai 2025.
cite-note-vbggrw2020-hard-2020. â Wahlergebnis Gemeindevertretungs- und BĂźrgermeisterwahlen 2020 in Hard. Land Vorarlberg, 13. September 2020, abgerufen im Mai 2025.
cite-note-vbggrw2025-hard-2121. â Wahlergebnis Gemeindevertretungs- und BĂźrgermeisterwahlen 2025 in Hard. Land Vorarlberg, 16. März 2025, abgerufen im Mai 2025.
cite-note-2222. â 16 03 2025 Um 08:55: Gemeinderatswahl Vorarlberg: So hat Ihre Gemeinde gewählt. 16. März 2025, abgerufen am 16. März 2025.
cite-note-bgmchronik-2323. â Gemeindedaten von HARD. BĂźrgermeister (seit 1945). In: Vorarlberg Chronik. Land Vorarlberg, abgerufen im Mai 2025.
cite-note-2424. â BĂźrgermeister Direktwahl 2010. 57,26% fĂźr KĂśhlmeier Harald, 1972. Land Vorarlberg, abgerufen im Mai 2025.
cite-note-2525. â BĂźrgermeister Stichwahl 2020. 67,06% fĂźr Dr. Staudinger Martin, 1979; 32,94% fĂźr Mair Eva Maria, 1957. Land Vorarlberg, abgerufen im Mai 2025.
cite-note-2626. â Paukenschlag: Harder BĂźrgermeister KĂśhlmeier tritt zurĂźck. In: Vorarlberger Nachrichten (VN.at). 6. Dezember 2019, abgerufen am 6. Dezember 2019.
cite-note-2727. â Eva-Maria Mair neue Harder BĂźrgermeisterin. In: vorarlberg.ORF.at. 19. Dezember 2019, abgerufen am 20. Dezember 2019.
cite-note-2828. â Daten zur Marktgemeinde. Marktgemeinde Hard, abgerufen am 31. Dezember 2021.
cite-note-2929. â Museen in Vorarlberg â Dekorationsmodel Harder Wappen